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David Bowie mit „Blackstar“ auf Platz eins der Charts

Nach seinem Tod ist David Bowies „Blackstar“ auf Platz eins der deutschen Charts gelandet. Der Musiker hatte noch ein Album geplant.

„Blackstar“ von David Bowie führt die deutsche Hitliste an.

„Blackstar“ von David Bowie führt die deutsche Hitliste an.

Foto: Vincent Jannink / dpa

Baden-Baden.  Eine posthume Würdigung: Nach seinem Tod hat David Bowie mit seinem letzten Studiowerk „Blackstar“ Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts erreicht. Das teilte GfK Entertainment am Freitag mit. Es sei das zweite Mal nach „The Next Day“ (2013), dass der britische Popstar diese Hitliste anführe. Neben fünf alten Alben stiegen auch sechs Bowie-Singles in die Charts ein, darunter am besten „Heroes“ (auf Rang 19) und „Space Oddity“ (Platz 40).

„Blackstar“ war nur zwei Tage vor Bowies Tod erschienen. Es hätte nicht das Letzte seiner Karriere werden sollen. Der Musiker plante ein weiteres Album und hatte bereits fünf Songs geschrieben. Das verriet Bowies Produzent Tony Visconti des US-Magazin „Rolling Stone“. David Bowie hatte seit 18 Monaten von seiner Krebserkrankung gewusst. Trotzdem habe er nicht damit gerechnet, dass ihm nur noch so wenig Zeit bleibe. Im letzten Stadium seiner Krankheit plante er „Blackstar“, erzählte Visconti.

Platz zwei für DJ-Duo

Die alte Nummer eins, Adele, fiel mit ihrem Album „25“ auf Rang drei. Platz zwei geht an das Erfurter DJ-Duo Gestört aber GeiL mit der gleichnamigen Debütplatte. Auch neu in den Top 10: der Deutschrapper B-Tight („Born 2 B-Tight“) auf Platz sechs und die Schlagergruppe Klubbb3 - bestehend aus Florian Silbereisen, Jan Smit und Christoff - auf Rang sieben mit „Vorsicht unzensiert!“.

Die lange Vormachtstellung von Adele ist auch in den Single-Charts vorbei. Nach elf Nummer-eins-Wochen fiel „Hello“ auf Platz zwei. Neuer Spitzenreiter ist „Catch & Release (Deepend Remix)“ des amerikanischen Singer-Songwriters Matt Simons.

Höchste Neueinsteiger in den Single-Charts sind DJ Ötzi & Nik P. mit „Geboren um dich zu lieben“. Mit ihrem Hit „Ein Stern (... der deinen Namen trägt)“ waren sie einst 107 Wochen platziert. (jha/dpa)

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