Wintereinbruch

Türkei: Vier Monate altes Flüchtlings-Baby erfriert in Zelt

Flüchtlinge, hier in Serbien, setzen auch im Schnee ihren Weg durch Europa fort. In der Türkei ist nach Medienberichten ein vier Monate alter Säugling erfroren.

Flüchtlinge, hier in Serbien, setzen auch im Schnee ihren Weg durch Europa fort. In der Türkei ist nach Medienberichten ein vier Monate alter Säugling erfroren.

Foto: Djordje Savic / dpa

Schnee, Minusgrade, Kälte: Für Flüchtlinge kann der Winter lebensbedrohlich sein. Türkische Medien berichten von einem erfrorenen Baby.

Ankara.  Die Familie hatte nur ein unbeheiztes Zelt: Im Süden der Türkei ist offenbar ein vier Monate altes Baby der klirrenden Kälte zum Opfer gefallen. Das Kind sei erfroren, meldet die türkische Nachrichtenagentur Cihan.

Dem Bericht zufolge hatte die syrische Familie ein Zelt östlich der türkischen Stadt Batman aufgeschlagen. Weil die Flüchtlingsfamilie weder über Elektrizität noch über Heizöl verfügte, sei der viermonatige Faris Khidr Ali an Unterkühlung gestorben. Der Vater sagte laut Cihan über das Schicksal der vor dem Bürgerkrieg geflohenen Familie: „Wir sind dem Tod entronnen, und nun ist unser Baby hier erfroren.“ Er mache sich Sorgen um sein dreijähriges Kind, so der Mann. Er mahnte Hilfe von den Behörden an. (les)

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