Weihnachtsüberraschung

Fremder zahlt muslimischer Familie an Weihnachten das Essen

Eslam Mohammed schrieb seine persönliche Weihnachtsgeschichte bei Facebook auf. Ein Unbekannter hatte seine Restaurantrechnung für ihn und seine elf Begleiter bezahlt.

Eslam Mohammed schrieb seine persönliche Weihnachtsgeschichte bei Facebook auf. Ein Unbekannter hatte seine Restaurantrechnung für ihn und seine elf Begleiter bezahlt.

Foto: Screenshots Facebook / Eslam Mohammed

Zwölf Muslime gehen an Heiligabend essen. Als sie nach der Rechnung fragen, ist die schon bezahlt – und mit Weihnachtsgrüßen versehen.

Augusta.  Mit diesem ungewöhnlichen Weihnachtsgeschenk hatten sie wohl nicht gerechnet: Zu zwölft – sieben Erwachsene und fünf Kinder – ging die Gruppe an Heiligabend in ein Restaurant im US-Bundesstaat Georgia, um gemeinsam zu essen. Anschließend baten sie um die Rechnung. Doch die war schon bezahlt. Unbekannte Fremde hatten sie beglichen und mit einem Weihnachtsgruß versehen.

Eslam Mohammed schrieb seine persönliche Weihnachtsgeschichte bei Facebook auf – und landete damit einen viralen Hit. Fast 26.400 Mal wurde der Post bis Mittwochmorgen bereits geteilt. Amerikanische und sogar britische Medien berichteten darüber.

Mohammed erzählt auf Facebook von seinem Besuch im Olive Garden, einem Restaurant in Augusta. Dort habe er gemeinsam mit befreundeten Familien zu Abend gegessen. Durch die Sprache und wegen der Kopftücher der Frauen, sogenannte Hidschābs, seien sie für alle als arabische Muslime erkennbar gewesen.

Weihnachtsbotschaft mit blauem Filzstift

Als sie bezahlen wollten, brachte die Kellnerin die Rechnung. Mit blauem Filzstift stand darauf geschrieben: „Bezahlt. Frohe Weihnachten, schöne Familie.“ Mohammed kann es kaum fassen. „Ja, jemand hat für uns bezahlt und schrieb diese wundervollen Worte auf die Rechnung. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr das unsere Herzen berührt hat“, schreibt er auf Facebook zu einem Foto der Rechnung.

Zwischen all den schlechten Dingen, die Muslimen derzeit passierten, und neben den jüngsten Hassreden des Präsidentschaftskandidat Donald Trump gebe es also noch Licht im Dunkeln, gebe es noch Hoffnung zwischen all der Frustration, schreibt er. Auch er wünscht dem unbekannten Schenker frohe Weihnachten. „Gott schütze ein solch großes Herz.“ (jkali)

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