Weihnachtspredigt

Papst Franziskus prangert die Konsumgier an

Papst Franziskus bei der traditionellen Christmette

Papst Franziskus bei der traditionellen Christmette

Foto: TONY GENTILE / REUTERS

Papst Franziskus hat am Heiligen Abend mit der Christmette den Höhepunkt des Weihnachtsfests in Rom eingeläutet.

Papst Franziskus hat in der Christmette die Konsumgesellschaft gegeißelt und sich gegen eine Kultur der Gleichgültigkeit ausgesprochen. Die Gesellschaft sei oft trunken von Konsum und Vergnügung, von Überfluss und Luxus, von Augenschein und Eigenliebe, kritisierte Franziskus am Donnerstag in der traditionellen Christmette vor rund 10.000 Menschen im Petersdom.

An der Spitze einer Prozession zu Beginn der Messfeier trugen Kinder, von Gesängen begleitet, Blumengebinde in Richtung Altar. Sie stammten aus den Ländern, die der Papst in diesem Jahr besucht hat und demnächst besuchen wird. Wegen Terrorgefahr galten beim Zugang zur größten römischen Papstbasilika verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.

Für Franziskus ist es das dritte Weihnachtsfest als Oberhaupt der katholischen Kirche. Während seines Pontifikats hat der 79-jährige Argentinier immer wieder für Nüchternheit und Barmherzigkeit gegen die vom Leben weniger Begünstigten plädiert.

Am ersten Weihnachtsfeiertag spendete der Papst den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" - der Stadt und dem Erdkreis - von dem zentralen Balkon des Petersdoms. Dort war er erstmals nach seiner Wahl am 13. März 2013 erschienen.

( Reuters/dpa/ap )

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