Sturm

Ein Toter bei Unwetter „Desmond“ in Großbritannien

Sturm „Desmond“ wütet mit teils mehr als 200 Stundenkilometern über Großbritannien. Regen sorgt für Überschwemmungen. Ein Mann stirbt.

Auch an der Küste Wales’ wütet Sturm „Desmond“.

Auch an der Küste Wales’ wütet Sturm „Desmond“.

Foto: imago stock&people / imago/ZUMA Press

London.  Ein Todesopfer hat das Sturmtief „Desmond“ in Großbritannien bereits gefordert: Ein Mann ist bei den schweren Unwettern ums Leben gekommen. Der 90-Jährige starb in London, als eine Windböe ihn offenbar vom Bürgersteig gegen einen fahrenden Bus stieß, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Im Nordwesten des Landes führte der Sturm „Desmond“ mit starkem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen zu Evakuierungen in mindestens vier Städten. In der Grafschaft Cumbria mussten mehrere Menschen aus im Wasser steckengebliebenen Fahrzeugen befreit werden. Einige Zugverbindungen im Nordwesten Englands und in Schottland wurden unterbrochen. In 31 Regionen in England und Wales wurde vor Überflutungen gewarnt.

Wasserfall steigt in die Luft

Meteorologen sprechen von „katastrophalen Zuständen“. In den schottischen Cairngorm Mountains in 1245 Metern Höhe seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 209 Stundenkilometern gemessen worden. Ein Video auf Twitter zeigt den Wasserfall „Kinder Downfall“ auf dem 636 Meter hohen Plateau „Kinder Scout“. Vom Wind steigt das Wasser in die Höhe statt wie gewöhnlich 30 Meter in die Tiefe zu fallen. (jkali/dpa)

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen