Rocksänger

US-Rocksänger Scott Weiland stirbt während einer Tour

Der US-Rocksänger und ehemaliger Frontmann der Stone Temple Pilots, Scott Weiland, ist tot. Die Todesursache ist bislang unbekannt.

2005 trat Scott Weiland mit seiner Band Velvet Revolver im Londoner Hyde Park auf.

2005 trat Scott Weiland mit seiner Band Velvet Revolver im Londoner Hyde Park auf.

Foto: STEPHEN HIRD / REUTERS

Bloomington.  Der frühere Frontmann der US-Bands Stone Temple Pilots und Velvet Revolver, Scott Weiland, ist tot. Nach übereinstimmenden Medienberichten vom Freitag starb der 48-Jährige, im US-Bundesstaat Minnesota während einer Tour mit seiner Band The Wildabouts. Das für Donnerstagabend angekündigte Konzert wurde abgesagt. Manager Tom Vitorino bestätigte dem Sender CNN Weilands Tod, ohne Einzelheiten zu nennen.

Die Todesursache war zunächst unbekannt. Weiland hatte mehrmals mit Drogenexzessen für Schlagzeilen gesorgt und saß wegen Drogenbesitzes sowie wegen Trunkenheit am Steuer im Gefängnis.

Auf der Facebook-Seite des Rockmusikers heißt es, er sei im Schlaf gestorben. Sein Management bittet um Rücksicht auf die Privatsphäre von Weilands Familie.

Nachdem sich die Stone Temple Pilots („Plush“, „Interstate Love Song“) 2002 aufgelöst hatten, schloss sich Weiland der Band Velvet Revolver an, zu der vor allem ehemalige Mitglieder von Guns N'Roses gehörten. Sechs Jahre später trennte sich die Band von dem Sänger, dem sie „zunehmend unberechenbares Verhalten auf der Bühne“ vorwarfen. Ein Comeback mit den Stone Temple Pilots endete 2013 erneut mit einer Trennung.

Für Weilands Band ist es der zweite Todesfall innerhalb eines Jahres, berichtet die Los Angeles Times. Gitarrist Jeremy Brown (34) war im März im Drogenrausch gestorben, einen Tag vor der Veröffentlichung des Debütalbums von The Wildabouts. (jkali/dpa)