Weihnachtszeit

So lacht das Netz über leuchtende Schlüpfer als Adventsdeko

Die „Weihnachtstangas“ von Eislingen machen Nutzern im Netz viel Spaß. Aber es gibt tatsächlich noch schlüpfrigere Adventsbeleuchtung.

Die Stadtverwaltung Eislingen nennt die Weihnachtsbeleuchtung „Sternenregen“. Vielen Eislingern – und Nutzern im Netz fallen ganz andere Namen ein.

Die Stadtverwaltung Eislingen nennt die Weihnachtsbeleuchtung „Sternenregen“. Vielen Eislingern – und Nutzern im Netz fallen ganz andere Namen ein.

Foto: Daniel Maurer / dpa

Eislingen.  Sind es leuchtende Unterhosen? Ein Foto der Weihnachtsdekoration im baden-württembergischen Eislingen sorgt für Belustigung im Netz. Über die Hauptstraße gespannt hängen Lichter, die an Dreiecke auf dem Kopf erinnern – oder eben an strahlende Schlüpfer. „Die Eislinger stehen zu ihrer Beleuchtung, weil sie nicht nullachtfünfzehn ist“, sagte eine Sprecherin der Stadt. Der „Sternenregen“, wie die Beleuchtung wirklich heißt, hängt seit 15 Jahren immer in der Adventszeit.

„Das sind die berühmten Eislinger Weihachtstangas“, schreibt eine Nutzerin auf der Facebook-Seite des Stuttgarter Radiosenders „Die Neue 107,7“, der das Foto online gestellt hatte. „Die Unterhosen gehören zu Eislingen, was wäre Weihnachten ohne diese Dekoration?“, kommentiert ein anderer. Ein Nutzer schickt ein Foto von „leuchtenden Unterhosen“ in Heidelberg, dort sind sie in der Vorweihnachtszeit offenbar auch Mode. Und eine Nutzerin zeigt ein Bild von einer Weihnachtbeleuchtung, die mit viel Fantasie an schräge Kerzen mit Christbaumkugeln erinnert. Die meisten Kommentatoren erkennen allerdings eher fliegende Weihnachtspenisse. Sie sagen nur nicht Penisse.

Zurück zu den Schlüpfern: Während sie offenbar vielen Spaß machen, gibt es auch Nutzer, die sie „furchtbar“ und „peinlich“ finden und noch drastischer kommentieren: „Die Beleuchtung ist zum Kotzen, ich schäme mich, ein Eislinger zu sein“, schreibt einer. „Jedes Jahr schimpfen wir Eislinger und jedes Jahr hängen sie wieder. Millionen für ihr Rathaus haben sie, aber bissl Geld für neue Beleuchtung nicht“, kommentiert eine andere. (moi/dpa)