Jakarta –

Pilotenfehler führte zu Absturz von AirAsia-Maschine

Jakarta. Gut elf Monate nach dem Absturz einer AirAsia-Maschine in Indonesien hat sich der lange vermutete Pilotenfehler bestätigt. Allerdings ging dem eine Computerpanne am Airbus A320 voraus. Zu diesem Schluss kommen die Unfallermittler. 162 Menschen kamen am 28. Dezember ums Leben, als Flug QZ8501 des Billigfliegers auf dem Weg von Surabaya in Indonesien nach Singapur in die Javasee stürzte. Die meisten Opfer waren Indonesier.

Eine gebrochene Lötstelle im Ruder hat nach Überzeugung der Ermittler eine Stromzufuhr unterbrochen und dadurch den Autopiloten ausgeschaltet. „Die anschließenden Maßnahmen der Crew führten dazu, dass die Maschine nicht mehr kontrolliert werden konnte“, hieß es. Die Maschine schaukelte vor dem Absturz heftig von Seite zu Seite, einmal mehr als 50 Grad nach links. Der Copilot steuerte gegen. Kurz darauf habe die Maschine steil nach oben gezeigt. „Der Pilot kommandierte: runterziehen, runterziehen“ – aber das richtige Kommando hätte „Neigung, Neigung“ lauten müssen, heißt es.

Durch die Maßnahmen der Piloten sei es zu einem Strömungsabriss gekommen: Dabei verringert sich der Auftrieb und die Maschine kippt nach vorn. „Es war der Crew dann nicht mehr möglich, die Maschine zu retten.“ Die Maschine stürzte daraufhin ab.

( dpa )

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