London/Washington

Sicherheitsexperten vermuten Bombe des IS im Airbus A321

London/Washington.  Die Extremistengruppe Islamischer Staat ist nach Angaben von europäischen und amerikanischen Sicherheitsexperten wahrscheinlich für den Absturz der russischen Passagiermaschine A321 in Ägypten verantwortlich. Aus Sicherheitskreisen verlautete am Mittwoch, man gehe davon aus, dass der IS eine Bombe an Bord der Maschine geschmuggelt habe. Auch die britische Regierung hält es für wahrscheinlich, dass ein Sprengkörper zum Absturz der Maschine geführt hat.

Am Mittwoch hatte Großbritannien bereits alle Flüge von dem ägyptischen Urlaubsort Scharm el Scheich bis auf Weiteres ausgesetzt. Premierminister David Cameron berief für den Abend eine Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ein. Auch die Irische Flugaufsicht wies alle nationalen Fluggesellschaften an, nicht von oder nach Scharm el Scheich zu starten. Bergungsteams haben die Suche am Unglücksort ausgeweitet. Die Mannschaften würden auf der Sinaihalbinsel auf 40 Quadratkilometern weiter nach Hinweisen für die Ursache der Katastrophe sowie nach sterblichen Überresten der 224 Opfer suchen, sagte Russlands Zivilschutzchef Wladimir Putschkow. Bisher war in Medienberichten nur von einer Explosion im Triebwerk die Rede. Der Airbus A321 war kurz nach dem Start in Scharm el Scheich am Sonnabend abgestürzt.

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