Annaberg-Buchholz/Erfurt

Ursache von Erfurter Busunglück ist weiterhin unklar

Annaberg-Buchholz/Erfurt. Rund 1000 Menschen haben im sächsischen Annaberg-Buchholz der Opfer des schweren Busunglücks von Erfurt gedacht. An dem Fürbittegottesdienst in der St. Annenkirche nahmen am Sonntag auch zahlreiche Schüler der evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge teil, aus der die Kinder und Lehrer stammten, die am Freitag auf der Rückfahrt von einer Sprachreise auf der Autobahn 4 mit ihren Reisebus verunglückt waren. In seiner Predigt gedachte Schulpfarrer Matthias Brand auch dem bei dem Unfall getöteten vierjährigen Sohn einer Lehrerin. Er erinnerte zugleich an die 25 Schwerverletzten. Ein Verletzter habe am Sonntagmorgen erneut operiert werden müssen.

Nach Angaben von Schulleiter Holger Schieck wurden am Sonntag noch zehn Schüler und eine Lehrerin im Krankenhaus behandelt. Ob es sich bei dem Unfall um einen Fahrfehler oder ein technisches Problem handelte, ist nach Angaben der Polizei noch ungeklärt. An normalen Unterricht sei erst einmal nicht zu denken, sagt Schulleiter Schieck. „Viele Kinder in anderen Klassen haben ja auch Geschwister, die mit im Bus waren.“ Lehrer, Seelsorger und Psychologen sollen ihnen helfen. Es wird Zeit brauchen, mit dem Geschehenen umzugehen, meint auch Pfarrer Brand.

( dpa )

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