Rom

Gerüchte über Krankheit des Papstes

Constanze Reuscher

Zeitung berichtet von gutartigem Hirntumor. Der Vatikan dementiert

Rom. Der Vatikan hat einen Bericht der italienischen Tageszeitung „Quotidiano Nazionale“ dementiert, wonach bei Papst Franziskus ein gutartiger Tumor im Gehirn festgestellt worden sei. Der Bericht sei „haltlos und verantwortungslos“, sagte Vatikansprecher, Pater Federico Lombardi. Es habe auch keinen Flug des Papstes vom Vatikan in die Toskana gegeben, sagte Lombardi.

Die Tageszeitung „Quotidiano Nazionale“ titelt in ihrer toskanischen Regionalausgabe: „Papst Franziskus ist krank.“ Bei ihm sei „ein kleiner, dunkler Fleck im Gehirn“ diagnostiziert worden. Dabei handle es sich um einen gutartigen Tumor, der behandelt werden könne und keiner Operation bedürfe. Der 78 Jahre alte Pontifex habe sich von einem japanischen Spezialisten untersuchen lassen.

Die Nachricht beruhe auf Aussagen einer Krankenschwester der italienischen Klinik San Rossore. Sie habe das Krankenblatt gelesen und von der Diagnose berichtet. Laut „Quotidiano Nazionale“ gäbe es auch Vatikanmitarbeiter, die von der Visite des japanischen Spezialisten gewusst haben wollen. Der Chefredakteur der Tageszeitung, Andrea Cangini, bestätigte die von ihm veröffentlichte Information. „Wir haben die Nachricht lange nicht veröffentlicht, um sie genau zu prüfen. Wir haben keinerlei Zweifel dass sie fundiert ist“, so Cangini.

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