Koala-“Plage“

Australische Behörden lassen schwache Koalas töten

Im Südwesten Australiens gibt es eine Koala-“Plage“. Die Behörden töten jetzt schwache oder kranke Tiere, um die gesunden zu schützen.

Koala-Bären im Taronga-Zoo in Sydney

Koala-Bären im Taronga-Zoo in Sydney

Foto: Taronga Conservation Society Aus / dpa

Australische Behörden gehen im Südwesten des Landes gegen eine Koala-Plage vor. Schwache oder kranke Tiere werden getötet, um die gesunden Beuteltiere vor dem Verhungern zu schützen. Dafür sind Parkranger in den Wäldern in der Region Cape Otway im südwestlich von Melbourne im Einsatz.

Am ersten Tag der zweiwöchigen Maßnahme seien 48 Koalas untersucht und sechs davon eingeschläfert worden, sagte der Einsatzleiter Jim O’Brien am Dienstag. Sie seien zu schwach gewesen, um in freier Wildbahn überleben zu können.