Cote d’Azur

Deutscher Reisebus an Côte d’Azur verunglückt - Eine Tote

Schwerer Unfall zwischen Nizza und Menton - Ein deutscher Reisebus kollidiert mit mehreren Autos. Eine Touristin stirbt, mehr als 20 werden verletzt.

Das Online-Portal der "Nice Matin" berichtete über den Unfall

Das Online-Portal der "Nice Matin" berichtete über den Unfall

Foto: Nice Matin

Bei einem schweren Busunfall in Südfrankreich ist eine Deutsche ums Leben gekommen. Der deutsche Reisebus sei auf der Autobahn A8 nahe Monaco verunglückt, sagte eine Sprecherin der Präfektur des Departements Alpes-Maritimes am Donnerstag. Demnach wurden 21 Menschen verletzt, drei von ihnen sehr schwer. Die französische Nachrichtenagentur AFP sprach unter Berufung auf die Gendarmerie von 25 Verletzten.

Das Unglück ereignete sich an einer Mautstation bei dem Bergdorf La Turbie, das auf halber Strecke zwischen Nizza und dem Grenzort Menton liegt. Nach ersten Erkenntnissen hielt der Bus dort nicht an, sondern durchbrach die Barriere. Anschließend prallte er mit einem Motorrad und zwei Fahrzeugen zusammen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar - ebenso wie das Alter des Todesopfers.

Die Regionalzeitung „Nice Matin“ berichtete, der Bus sei auf der Fahrbahn aus Richtung Italien in Richtung Nizza unterwegs gewesen. Die Kabine der Mautstation sei mitgerissen worden und die meisten Fenster des Busses seien zersplittert. Auf seiner Webseite veröffentlichte das Blatt Fotos des Busses, der vor allem im Frontbereich von dem Aufprall stark beschädigt war.

Der darauf zu erkennenden Aufschrift zufolge gehörte der Bus einem Unternehmen aus Baden-Württemberg. Auch AFP meldete unter Berufung auf einen ihrer Fotografen, der Bus habe ein Karlsruher Kennzeichen. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es am Abend zunächst nicht. Auch das auf dem Bus genannte Unternehmen war am Donnerstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.