Ashbourne

Känguru überlebte neun Tage mit einem Pfeil im Kopf

Barbara Barkausen

Ashbourne. Das ist Überlebenswille: Im australischen Bundesstaat Victoria hat ein Känguru einen brutalen Angriff überstanden. Unbekannte hatten mit Pfeil und Bogen auf das australische Tier geschossen. Einer der 50 Zentimeter langen Pfeile durchdrang dabei den Kopf des Kängurus.

Mindestens neun Tage lief das 75 Kilogramm schwere Tier mit dem Pfeil im Kopf durch den Busch bei Ashbourne, etwa 60 Kilometer nordwestlich von Melbourne. Anwohner kannten das Tier, das sie auf den Namen Spot getauft hatten. Es lebte friedlich in den Wäldern. Dann bemerkten sie, was vorgefallen war und alarmierten den Tierschutzverband. „Das Känguru einzufangen, war eine trickreiche Angelegenheit“, sagte Amy Amato, die Sprecherin der Tierschutzorganisation Wildlife Victoria. Spot war panisch, wollte keinen an sich heranlassen. Erst eine Betäubungsspritze half. Nach der Notoperation ging es dem Känguru jedoch schnell besser. Nun erholt es sich in einem Tierheim von den Strapazen. Mindestens sechs Monate wird es dort bleiben müssen.

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