Tunnel

Wieder sitzen Fahrgäste im ICE in Tunnel fest

Erneut ist ein ICE in einem Tunnel stehengeblieben. 500 Fahrgäste mussten zweieinhalb Stunden ausharren.

Foto: Bernd Von Jutrczenka / dpa

Erneut ist ein ICE mit zahlreichen Passagieren an Bord längere Zeit in einem Tunnel festgesteckt. Rund 500 Bahnreisende waren am Donnerstag zweieinhalb Stunden lang in einem Tunnel zwischen Limburg (Hessen) und Montabaur (Rheinland-Pfalz) eingeschlossen. Als Ursache der Streckensperrung nannte eine Bahnsprecherin einen Personenschaden - oft handelt es sich dabei um einen Suizid auf den Gleisen.

Erst am Mittwoch hatte ein Oberleitungsschaden einen mit 200 Fahrgästen besetzten ICE in einem Tunnel am Stadtrand von Dortmund (Nordrhein-Westfalen) gestoppt. Nach drei Stunden konnte eine Diesellok den Zug aus dem Tunnel zum Hagener Hauptbahnhof ziehen. Vorher saßen die Fahrgäste rund eine Stunde im Dunkeln, weil der Notstrom aufgebraucht war. Zwischenzeitlich musste eine Frau mit Angstzuständen betreut werden.

Am Donnerstag steckte der zweiteilige ICE 3 steckte von etwa 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Limburger Tunnel fest. Beide Gleise der Schnellfahrstrecke von Frankfurt nach Köln waren gesperrt. Erst nach Abschluss der polizeilichen Untersuchung konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Für den Fernverkehr wurde eine Umleitung eingerichtet, was eine längere Fahrtzeit von mindestens einer Stunde bedeutet.

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