Ottawa –

Russischer Abenteurer vor Küste Kanadas gerettet

Ottawa. Ein russischer Abenteurer hat nach einer Notlandung mit einem Helikopter 30 Stunden auf einer Eisscholle im nördlichen Atlantik überlebt. Ein Schiff der kanadischen Küstenwache las den unterkühlten Piloten Sergej Ananow auf und brachte ihn in die Stadt Iqaluit, wie russische Medien am Mittwoch berichteten. Ananow wollte mit einem Hubschrauber die Welt umrunden. Am 13. Juni war er in einem Vorort der russischen Hauptstadt Moskau zu seiner waghalsigen Tour aufgebrochen. Auf dem Weg von Iqaluit nach Grönland – rund 4000 Kilometer vor dem Erfolg seines Abenteuers – musste Ananow am Wochenende wegen eines technischen Problems auf dem Wasser notlanden. „In 30 Sekunden war der Helikopter gesunken“, schilderte er. Mit letzter Kraft konnte er sich auf eine Eisscholle retten. Dort harrte er in bitterer Kälte aus und sah nach eigenen Angaben auch Eisbären. Er erlitt leichte Erfrierungen. Nun werde er erst einmal wieder nach Russland reisen, sagte Ananow. Einen neuen Versuch, die Erde im Hubschrauber zu umrunden, schloss er nicht aus.

( dpa )

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