Japan

Fukushima-Betreiber Tepco soll wegen Suizid zahlen

Hinterbliebene fordern 440.000 Euro Entschädigung

Mehr als vier Jahre nach der katastrophalen Havarie des Atomkraftwerks von Fukushima haben die Angehörigen eines verstorbenen 102-Jährigen den Betreiber Tepco auf Entschädigung verklagt. Fumio Okubo, der älteste Bewohner des Dorfes Iitate, habe wegen der angekündigten Zwangsumsiedlung Suizid begangen. Für den Schmerz über seinen Verlust verlangten sie nun umgerechnet 440.000 Euro von Tepco, sagte Okubos Schwiegertochter Mieko am Mittwoch vor Journalisten in Fukushima.

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