Berlin –

Deutsche Schüler verunglücken mit Bussen im Ausland

Berlin –.  Zwei schwere Busunfälle haben die Reisepläne deutscher Schülergruppen im Ausland heftig durcheinandergeworfen. In Italien verunglückte eine Gruppe aus Bremerhaven: 16 Schüler und der Busfahrer kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, weil ihr Reisebus in Südtirol von der Straße abkam und umkippte. Die Schüler im Alter zwischen 17 und etwa 18 Jahren waren auf dem Rückweg von Sorrent in Süditalien, als der Bus am frühen Sonnabendmorgen auf der Brenner-Autobahn bei Trient verunglückte. Insgesamt waren laut Polizei rund 45 Menschen an Bord. Die Verletzten kamen in Krankenhäuser in Trient. Italienische Medien berichteten unter Berufung auf die Einsatzkräfte, dass der Fahrer möglicherweise in einen Sekundenschlaf gefallen sei. Die unverletzten Schüler kamen in einem nahen Sportzentrum unter.

Bei einem Unfall im Norden der Niederlande kamen knapp 60 Schulkinder aus Nordrhein-Westfalen mit dem Schrecken davon, als ihr Bus auf ein Auto auffuhr – in dem Wagen starb ein Mann, eine Frau verletzte sich schwer. Die Kinder im Alter von etwa 14 Jahren seien auf dem Heimweg von einem Ferienaufenthalt gewesen, sagte ein Mitarbeiter des Busunternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Sie hätten die Reise später in einem anderen Bus fortsetzen können.

( dpa )

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