Peking –

Mehr als 800.000 Chinesen vor Taifun in Sicherheit gebracht

Peking –.  In Südchina haben die Behörden 865.000 Menschen vor dem heranbrausenden Taifun „Chan Hom“ in Sicherheit gebracht. Der Sturm sollte am Sonnabendnachmittag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde zwischen den Küstenstädten Ruian und Zhoushan auf Land treffen.

Nach Einschätzung des chinesischen Wetterdienst könnte es sich um den stärksten Taifun seit 1949 handeln. Fast 29.000 Schiffe wurden in Häfen zurückbeordert, Hunderte Flüge wurden gestrichen, mehr als 100 Zugverbindungen in der Region ausgesetzt. Auch viele Überlandbusse fuhren nicht mehr.

Es galt die höchste Alarmstufe. Der Sturm hatte zuvor die Insel Okinawa im äußersten Süden Japans heimgesucht, dort wurden 20 Menschen verletzt. Auch im Norden der Philippinen machte sich „Chan Hom“ bereits am Donnerstag mit starken Regenfällen bemerkbar, die Hauptstadt Manila stand teils unter Wasser. Auf Taiwan strichen die Behörden ebenfalls zahlreiche Flüge. Die Börse und öffentliche Einrichtungen blieben am Freitag in der Hauptstadt Taipeh geschlossen.

Der Süden Chinas war bereits zu Wochenbeginn von einem anderen Taifun heimgesucht worden. 56.000 Menschen aus der Provinz Guangdong wurden von „Linfa“ in Sicherheit gebracht.

( AP )

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos