Urteil

AC/DC-Schlagzeuger Rudd bekommt Hausarrest

Der frühere AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd, 61, ist zu acht Monaten Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel verurteilt worden. Der Musiker hatte im April vor Gericht eine Morddrohung und Drogenbesitz eingeräumt. Sein Anwalt Craig Tuck hatte trotzdem auf Freispruch plädiert. Bei einer Verurteilung sei Rudds Karriere mit der Band vorbei. Der AC/DC-Sound sei ohne Rudd nicht möglich. Er habe Berufung eingelegt, sagte Tuck nach dem Urteil. Richter Thomas Ingram sagte hingegen, Rudd sei ersetzbar. Die Band Queen habe selbst ohne ihren Frontmann Freddie Mercury weitergemacht. Ob AC/DC Rudd wieder aufnehmen will, ist ohnehin fraglich.