Traumziele

Tchibo verkauft ab sofort auch Inseln

Reif für die Insel? Warum nur zu für einen Urlaub? Der Kafferöster Tschibo bietet nun sieben ausgesuchte Eilande an - zum Kauf ab 60.000 Euro.

Leider ohne Warenkorb-Fuktion: Noch bis 30. August  hat Tchibo Inseln im Sortiment

Leider ohne Warenkorb-Fuktion: Noch bis 30. August hat Tchibo Inseln im Sortiment

Foto: BM/Screenshot / BM

Tchibo ist schon lange mehr als nur ein Kaffeeröster. Auch Gartenmöbel, Smartphones oder Reisen zu thailändischen Traumstränden stehen seit Jahren in den Verkaufprospekten. Doch seit Dienstag können Tschibo-Kunden ganze Inseln kaufen. Noch bis 30. August stehen sieben ausgesuchte Eilande von Kanada bis Französisch-Polynesien im Sortiment - zu Preisen ab 60.000 Euro.

Kooperationspartner für diese Aktion ist der Hamburger Inselhändler Vladi Private Islands, zu dessen Kunden nationale und internationale Stars wie Céline Dion, Johnny Depp, Nicholas Cage, Tony Curtis oder auch Jörg Pilawa sowie Dieter Hallervorden zählen. Auf seiner Website zeigt Tchibo kurze Exposés mit Fotos. Interessierte können dann detaillierte Informationen anfordern.

„Schnäppchen“ vor Kanada

Bei den Preisen für die Privatinseln sollen die Tchibo-Kunden von einem exklusiven Rabatt von 20 Prozent auf die Maklercourtage profitieren. Die Inseln mit und ohne Wohnhaus liegen in der Nähe von Irland, Norwegen, Finnland, den USA, Französisch-Polynesien und Kanada.

Das günstigste Angebot mit 60.000 Euro ist Goose Island, ein etwa zwei Fußballfelder großes, unbebautes Eiland vor der kanadischen Atlantikküste. Tchibo wirbt damit, dass der künftige Eigentümer hier ungestört baden, Boot oder Wasserski fahren, angeln, segeln und surfen kann. Auch Bauen sei möglich - von der Blockhütte bis zur Villa.

„Südseeperle“ für eine knappe Million Euro

Für die als „Südseeperle“ beworbene Insel Maraeroa müssen Tschibo-Kunden 999.000 Euro hinlegen. Damit ist das 120.000 Quadratmeter Eiland in Französisch Polynesien die teuerste der sieben Inseln. Alle Privatinseln sollen eine gute Anbindung zu Flughäfen und Ortschaften haben, verspricht Tchibo.

Tchibo macht immer wieder mit ungewöhnlichen Verkaufsaktionen von sich reden. So hat der Hamburger Konzern mit inzwischen rund 1000 Filialen auch schon Solaranlagen, Hausboote oder Kleinflugzeuge angeboten.„Unsere Kunden erwarten, vom Tchibo Sortiment überrascht zu werden, und das dürfte uns mit dem Verkauf von Privatinseln gelungen sein.“, sagt Tchibo-Sprecherin Helen Rad.