Feier

Israel feiert seinen Unabhängigkeitstag in Berlin

Am Montagabend lud der israelische Botschafter zu einem Empfang ins „Hotel Intercontinental“. Es kamen Umweltministerin Hendricks, Lala Süsskind, US-Botschafter Emerson und der Regierungssprecher.

Foto: Krauthoefer

Ein Staatspräsident, der mit dem Premierminister vor 120 Soldaten seine liebsten Lieder singt – was Schimon Peres und Benjamin Netanjahu bereits am vorvergangenen Dienstag in Israel gefeiert haben, holte der israelische Botschafter, Yakov Hadas-Handelsman, am Montag in Berlin nach. Den Unabhängigkeitstag Israels, „Jom haAtzma’ut“, „mit all unseren Freunden, mit denen wir so vieles geschafft haben“, wie er zur Begrüßung sagte. 66 Jahre nachdem David Ben-Gurion 1948 in Tel Aviv die israelische Unabhängigkeitserklärung verlesen hat.

Zum Empfang ins Hotel Intercontinental kamen Israels Umweltminister Amir Peretz, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie die ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, US-Botschafter John B. Emerson, Regierungssprecher Steffen Seibert und die Leiterin des Jüdischen Filmfestivals von Berlin, Nicola Galliner.

Diese freute sich über die „so vorbildlich gewachsenen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel“ sowie „über die große Begeisterung der Israelis für Berlin“, bevor sich Omer Klein ans Klavier setzte. Ein Pianist aus Israel, der vor und nach den Reden des Botschafters und der Minister israelische Traditionslieder spielte. Nicht nur den Gästen des Abends, sondern auch der Führungsspitze Israels bestens bekannt.