Potsdam

Jüdisches Filmfestival eröffnet mit Callboy und Prominenten

Am Sonntag kamen Ministerpräsident Woidke, Max Raabe, Armin Rohde und Leander Haußmann zur Eröffnung des Jüdischen Filmfestivals. Den Auftakt machte „Fading Gigolo“ mit Woody Allen und Sharon Stone.

Foto: Georg Wendt; Jörg Carstensen / dpa

In Potsdam wurde am Sonntagabend das Jüdische Filmfestival eröffnet. Sänger Max Raabe, Schauspieler Armin Rohde, Regisseur Leander Haußmann und Schauspieler Hans-Jürgen Schatz zählten zu den Gästen, die ins Hans Otto Theater kamen.

Nach der Begrüßung durch Festivalleiterin Nicola Galliner und der Ankunft der Festivalpaten, der Schauspieler Annika Kuhl und Christoph Letkowski, des brandenburgischen Ministerpräsidenten und Schirmherren Dietmar Woidke und des Botschafters des Staates Israel in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, wurde der Eröffnungsfilm „Fading Gigolo“ (u.a. mit Woody Allen und Sharon Stone) gezeigt.

Neben der Begrüßung durch die Festivalleitung und den brandenburgischen Ministerpräsidenten war ursprünglich auch eine Rede des Botschafters vor Beginn des Filmes geplant, der jedoch aufgrund eines Streiks des diplomatischen Corps Israels an diesem Tag lediglich als Privatmann vor Ort war. So eröffneten Annika Kuhl und Christoph Letkowski mit einer launigen Ansprache das Festival, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert.

In „Fading Gigolo“ geht es um einen Callboy, der eine jüdische Gemeinde in Aufruhr versetzt. Der Regisseur und Hauptdarsteller des Filmes, John Turturro, gehörte ebenfalls zu den Ehrengästen. In den nächsten zwei Wochen sollen im Rahmen des 20. Jüdischen Filmfestivals 33 Beiträge von jüdischen Filmemachern gezeigt werden.