Jupiter Award

Stars feiern die Publikumslieblinge im Café Moskau

Rund 160 Gäste kamen am Mittwochabend ins Café Moskau, um bei der Verleihung des 35. Jupiter Awards dabei zu sein. Ruby O. Fee, Dieter Hallervorden und Charly Hübner wurden ausgezeichnet.

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Unverfälscht, ehrlich und vor allen Dingen von Herzen: Das sind die Gründe, weshalb der Jupiter Award eine ganz besondere Auszeichnung ist – meint zumindest Produzent Nico Hofmann. Genau wie rund 160 Gäste war er am Mittwochabend ins Café Moskau nach Mitte gekommen, um bei der Verleihung des 35. Jupiter Awards dabei zu sein. Sie alle feierten die Gewinner des Publikumspreises der Burda-Programmzeitschriften, die ihre Leser aufgerufen hatten, ihre Favoriten in insgesamt elf Kategorien auszuwählen.

Aufgeregteste Gewinnerin war an diesem Abend wohl die 17 Jahre alte Ruby O. Fee, die die Zuschauer für ihre Rolle im Tatort „Happy Birthday, Sarah“ ausgezeichnet hatten. Strahlend, in einem langen weißen Kleid bedankte sie sich für die goldene Auszeichnung – und weinte sogar vor Freude. „Ich hätte damals nie gedacht, dass ich in dieser Rolle so viele Leute begeistern könnte“, sagte die Jungschauspielerin.

Ein wenig gelassener sah die Veranstaltung der Schauspieler und Komiker Dieter Hallervorden, der an diesem Abend mit dem Ehrenjupiter ausgezeichnet wurde. „Natürlich hätte ich den Preis lieber für eine Rolle bekommen – denn so ein Ehrenpreis fühlt sich immer so an, als wäre man schon auf dem Weg in Richtung Friedhof", scherzte Hallervorden, der seinen Sohn Johannes mit zur Veranstaltung gebracht hatte. Hallervorden verriet auch seine aktuellen Pläne. „Ich spiele im nächsten Schweiger-Film mit“, so der Schauspieler.

Ähnlich lange im Filmgeschäft wie Hallervorden ist Schauspielerin Uschi Glas, die in dem Kinofilm „Fack ju Göhte“, der an diesem Abend in der Kategorie „Film National“ ausgezeichnet wurde, mitgespielt hatte. „Mich erkennen jetzt auch junge Leute auf der Straße“, sagte die Schauspielerin. „Ich fände es toll, auch in einem zweiten Teil mitspielen zu dürfen.“ Stellvertretend für das Team war Schauspielerin Karoline Herfurth gekommen, die neben Elyas M'Barek die weibliche Hauptrolle übernommen hatte. Sie übergab als Laudatorin Regisseur Bora Dagtekin den Preis – und zwar in der Rolle der aufgeregten Referendarin Lisi Schnabelstedt.