Gewalt

Schweizer Touristin in Indien mehrfach vergewaltigt

Die brutalen Vergewaltigungen junger Frauen in Indien reißen nicht ab: Nun wurde eine Schweizer Urlauberin Opfer einer Massenvergewaltigung. Von den Tätern fehlt bislang allerdings jede Spur.

Foto: Divyakant Solanki / dpa

Eine Schweizer Touristin ist nach Angaben der Polizei in Indien von einer Gruppe Männer vergewaltigt worden.

Wie die Polizei des Bundesstaates Madhya Pradesh am Samstag berichtete, wurde auch der Ehemann der 39-jährigen Schweizerin am Freitag von den Männern angegriffen. Das Paar war mit Fahrrädern in der Nähe der Tempelstadt Orchha unterwegs.

Die Angreifer hätten das Paar mit Stöcken attackiert und überwältigt, sagte der Ehemann der Polizei. Die Männer raubten die Reisenden aus und flüchteten. Die 39-Jährige wurde in ein Krankenhaus in die Stadt Gwalior gebracht.

Acht Männer wurden vernommen

Nach einer ersten Untersuchung bestätigte das Hospital, dass die Frau mehrfach vergewaltigt wurde, berichtete der Sender NDTV.

Nach Angaben der Polizei wurden acht Männer im Zusammenhang mit der Vergewaltigung vernommen. Man suche aber weiter nach den Vergewaltigern.

Im vergangenen Dezember hatte eine Gruppenvergewaltigung einer Studentin in Neu Delhi für Empörung und Massenproteste gesorgt. Die junge Frau war von sechs Männern in einem Bus in Neu Delhi vergewaltigt worden.

Sie schlugen das Opfer mit Eisenstangen und warfen es aus dem Fahrzeug. Die Studentin erlag ihren schweren Verletzungen.