Forbes-Liste

Michael Jackson ist in diesem Jahr der reichste tote Musiker

2012 verdient kein toter Musiker so viel Geld wie Michael Jackson - und lässt damit Legenden wie Elvis Presley und Bob Marley hinter sich.

Foto: TOSHIFUMI KITAMURA / AFP

Kein toter Musiker ließ 2012 die Kassen mehr klingeln als Michael Jackson. Der Popsänger, der 2009 verstarb, befindet sich auf Platz eins einer Forbes-Liste der reichsten toten Musiker.

Durch ihn wurden zwischen Oktober 2011 und Oktober 2012 145 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Damit verdrängt er Elvis Presley auf den zweiten Rang. Der „King of Rock ’n’ Roll“, 1977 verstorben, konnte immerhin noch 55 Millionen US-Dollar kassieren.

Auf Presley folgt Reggae-Legende Bob Marley, den vierten Rang konnte Beatles-Sänger John Lennon machen. Komponist Richard Rogers, Beatles-Gitarrist George Harrison, Jimi Hendrix, Les Paul und Tupac Shakur schafften es ebenfalls in die Liste des Magazins "Forbes".

Nicht dabei ist dagegen Whitney Houston, die im Februar dieses Jahres ums Leben kam. Grund dafür ist, dass ihre Erben 30 bis 40 Millionen US-Dollar zurückzahlen mussten, die Houston durch einen 100-Millionen-Dollar-Plattenvertrag im Jahr 2001 als Vorschuss erhielt.

Jedes Jahr erstellt das Wirtschaftsmagazin Forbes eine Liste mit den toten Musikstars, die über die vergangenen zwölf Monate hinweg das meiste Geld verdienen konnten. Auf Platz eins aller toten Promis der Zeitgeschichte befindet sich Elizabeth Taylor.