Körperverletzung

Überschallspringer Baumgartner wegen Faustschlag vor Gericht

Der Österreicher soll einem Lkw-Fahrer geschlagen haben. Ein Gericht hatte ihn bereits verurteilt, kommende Woche folgt die Berufung.

Foto: Herbert Neubauer / dpa

Überschallspringer Felix Baumgartner muss sich in der kommenden Woche wegen Verdachts auf Körperverletzung erneut vor einem österreichischen Gericht verantworten. Das Landesgericht in Salzburg soll am Dienstag über die Berufung des Extremsportlers gegen seine erstinstanzliche Verurteilung im April entscheiden. Er soll einem Lkw-Fahrer einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben.

Der Zwischenfall soll sich im Jahr 2010 in Salzburg ereignet haben, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Während eines Staus gerieten ein Autofahrer und ein griechischer Lkw-Fahrer demnach in Streit. Baumgartner soll ebenfalls aus seinem Wagen ausgestiegen sein und Partei für den Autofahrer ergriffen haben. Als der Grieche ihn wegschubste, soll ihm Baumgartner ins Gesicht geschlagen haben.

Der 43-jährige Österreicher habe abgestritten, den Lkw-Fahrer geschlagen zu haben, sagte die Sprecherin der Salzburger Staatsanwaltschaft, Barbara Feichtinger, am Mittwoch. Er war jedoch wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro verurteilt worden. Baumgartner hatte daraufhin Berufung angemeldet.

Baumgartner war Mitte Oktober aus der Rekordhöhe von 39.045 Metern abgesprungen und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von gut 1342 Stundenkilometern. Damit durchbrach er als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer – er erreichte 1,24 Mach.