Karibik

Hurrikan „Sandy“ nimmt Kurs auf US-Ostküste - Viele Tote

Mit Geschwindigkeiten von 140 km/h peitscht der Sturm über die Karibik. In Kuba, auf Haiti und den Bahamas sterben viele Menschen.

Nach einer Spur der Verwüstung in der Karibik nimmt der Wirbelsturm „Sandy“ Kurs auf die US-Ostküste. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde peitschte der Hurrikan am Freitag über die Bahamas, wo er Dächer von Häusern abriss, zahlreiche Bäume niedermähte und das Stromnetz lahmlegte.

Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben. Allein in Kuba starben nach Angaben der Regierung elf Menschen durch einstürzende Gebäude oder umfallende Bäume. In Haiti kamen den Behörden zufolge neun Menschen wegen des Wirbelsturms ums Leben. Auf Jamaika starb ein Mensch im Unwetter.

In Kuba beschädigte „Sandy“ auch die historische Kathedrale in der Hauptstadt Havanna. Nach ersten Erkenntnissen sind die beiden Kirchturmspitzen der Kathedrale beschädigt. Fotos in kubanischen Internetportalen zeigen zudem umgestürzte Bäume auf dem Vorplatz des kolonialen Gotteshauses.

Der Hurrikan der Kategorie 1 sollte im Tagesverlauf die Bahamas hinter sich lassen und in Richtung USA weiterziehen, wo er am Montagabend oder Dienstagmorgen auf Land treffen dürfte.

Wegen einer polaren Kaltfront könnte sich „Sandy“ dabei zu einem ungewöhnlich starken Herbststurm entwickeln und zu schweren Schäden an der nördlichen Ostküste der Vereinigten Staaten führen. Im vergangenen Jahr hatte der Hurrikan „Irene“ im US-Bundesstaat New England schwere Schäden angerichtet.

( rtr/apf/bee )

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos