Nordsee

30 Verletzte bei Fährunglück auf Amrum

Ungebremst hat eine Fähre auf der Nordseeinsel Amrum einen Anleger gerammt. Unter den Verletzten sind auch Kinder

Foto: dpa

Bei der Kollision einer Fähre mit einem Anleger auf der Nordsee-Insel Amrum sind etwa 30 Kinder verletzt worden. Die meisten seien nur leicht verletzt, keines der Kinder habe besonders schwere oder sogar lebensbedrohliche Verletzungen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Husum am Dienstag. Elf Kinder seien zur Behandlung in das Krankenhaus von Wyk auf der Nachbarinsel Föhr gebracht worden, die übrigen würden vor Ort versorgt. Wie es zu dem Unfall im Hafen von Wittdün kam, war den Angaben zufolge noch unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge prallte das Schiff ungebremst gegen den Anleger.

Aufgrund der großen Zahl der Betroffenen lösten die Rettungskräfte auf der nordfriesischen Urlaubsinsel Großalarm aus. Zusätzlich zu dem Rettungsdienst und den freiwilligen Feuerwehren auf Amrum wurden je ein ziviler sowie ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr zum Unfallort beordert. Nach Angaben des Polizeisprechers kam zudem ein Seenotrettungskreuzer zum Einsatz, um Verletzte auf die Nachbarinsel Föhr zu transportieren. Die Kinder an Bord der Inselfähre gehörten ihm zufolge möglicherweise zu Schulklassen oder auch Feriengruppen.