Unglück

39 Tote bei Explosion in Ölraffinerie in Venezuela

Bei einer Explosion in einer der größten Raffinerien der Welt starben vor allem Mitglieder der Nationalgarde. Auch ein Kind kam ums Leben.

Bei einer Explosion in der größten Ölraffinerie Venezuelas sind mindestens 39 Menschen getötet worden. Dutzende weitere seien bei dem Unglück am Sonnabend verletzt worden, teilten die Behörden mit.

Bei den Opfern handele es sich überwiegend um Angehörige der Nationalgarde, die für die Sicherheit in der Anlage sorgten. Unter den Toten sei aber auch ein zehnjähriges Kind.

Energieminister Rafael Ramirez zufolge war Gas ausgewichen und hatte sich entzündet. Es sei zu einer erheblichen Explosion gekommen, und es habe schwere Schäden auch an angrenzenden Häusern gegeben.

Die Raffinerie Amuay liegt im Westen des lateinamerikanischen Opec-Landes und gehört zu einem der größten Raffineriekomplexe der Welt. Betreiber ist die staatliche Firma PDVSA. Diese hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit Problemen zu kämpfen, die sich in den Produktionszahlen niederschlugen und ehrgeizige Expansionspläne beeinträchtigten.