Unglück

Zwei Deutsche sterben bei Flugzeugabsturz in Kenia

| Lesedauer: 2 Minuten

Beim Absturz eines Touristenflugzeugs im Masai-Mara-Nationalpark in Kenia sind vier Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Deutsche.

Beim Absturz eines Flugzeuges in einem beliebten Nationalpark in Kenia sind zwei deutsche Urlauber getötet worden. Nach ersten Informationen des Auswärtigen Amtes wurden bei dem Unglück am Mittwoch im Masai-Mara-Nationalpark zudem drei Deutsche verletzt. Außerdem starben die beiden Piloten, wie die Polizei des ostafrikanischen Landes mitteilte. Bei den getöteten Deutschen handele es sich um eine Mutter und ihren Sohn, sagte Kenias Tourismusminister Danson Mwazo am Mittwoch.

An Bord des abgestürzten Propellerflugzeugs waren elf Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Bei den Passagieren habe es sich um fünf Deutsche, vier US-Touristen und zwei Tschechen gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Über die Nationalität der Piloten machte er keine Angaben.

Nach Angaben eines Arztes von Flying Doctors wurden die Überlebenden in Zusammenarbeit mit der kenianischen Luftwaffe nach Nairobi gebracht. Unter ihnen seien auch drei Schwerverletzte.

In Berlin sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes, dass „aufgrund derzeit vorliegender Informationen“ davon auszugehen sei, dass bei dem Absturz „zwei deutsche Staatsangehörige getötet und drei deutsche Staatsangehörige verletzt wurden“. Eine endgültige Bestätigung stehe aber noch aus. Ob es sich bei den Verletzten um die besonders schwer verletzten Insassen handelte, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Ein Wildhüter des Parkes berichtete, das für bis zu 19 Passagiere ausgelegte Flugzeug sei kurz nach dem Start abgestürzt. Die Maschine gehörte der kenianischen Gesellschaft Mombasa Air Safari, die sich auf Flüge zu Touristenattraktionen spezialisiert hat. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte den Absturz, machte aber keine weiteren Angaben.

Der Masai-Mara-Nationalpark ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen Kenias und liegt etwa 250 Kilometer südwestlich von Nairobi an der Grenze zu Tansania. Er ist weltberühmt für seine jährlichen Massen-Tierwanderungen unter anderem von Gnus und Zebras, die derzeit stattfinden.

Um die Wanderungen zu beobachten, kommen jährlich zehntausende Touristen in den Park. Viele von ihnen lassen sich dabei lieber zu den Hotels oder Luxus-Zeltanlagen des Parks fliegen, als die beschwerliche Autofahrt von Nairobi aus auf sich zu nehmen.

( AFP/sei )

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos