Jugendreise

Deutscher Reisebegleiter stirbt bei Busunglück in Belgien

Eine Reisebus mit etwa 60 deutschen Jugendlichen ist am Sonntagmorgen verunglückt. Offenbar war der Fahrer eingeschlafen.

In Belgien ist am Sonntag ein Bus mit rund 60 deutschen Jugendlichen an Bord verunglückt. Ein Insasse, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Reisebegleiter handelte, sei seinen schweren Verletzungen erlegen, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. 26 weitere Passagiere seien beim Sturz des Busses, der sich auf dem Weg nach München befand, in einen Graben leicht verletzt worden.

Belgische Medien berichteten unter Berufung auf erste Ermittlungsergebnisse, der Bus sei am gegen 6.15 Uhr nahe Lüttich in einen Graben gestürzt, nachdem der Fahrer offenbar am Steuer eingeschlafen war. Mehrere Passagiere des in Tschechien registrierten Busses seien verletzt worden, darunter ein etwa 30-Jähriger, der vorne im Fahrzeug saß. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden, doch dort seinen schweren Verletzungen erlegen, berichtete Belga.

„Es scheint, dass eine echte Katastrophe mit zahlreichen Opfern heute Morgen vermieden werden konnte“, sagte Belgiens Innenminister Joelle Milquet, der den Angehörigen des getöteten Mannes sein Beileid aussprach. Die Staatsanwaltschaft in Lüttich nahm Ermittlungen auf.