Zwischenfall

Zwei Phantom-Kampfjets eskortieren Ferienflieger

Weil der Funkkontakt zu einer Boeing abbrach, wurden die Kampfjets in die Luft geschickt. Die Piloten verständigten sich per Zeichensprache.

Foto: AP

Eine viertel Stunde lang hat ein Ferienflugzeug „Besuch“ von zwei Phantom-Kampfjets der Bundesluftwaffe bekommen.

Die Boeing 737-800 der Tuifly Nordic war am Mittwoch unterwegs vom schwedischen Göteborg nach Palma de Mallorca, als über Deutschland aus noch unbekannter Ursache der Funkkontakt abbrach, wie ein Sprecher der Luftwaffe am Donnerstag mitteilte.

Aus nächster Nähe konnten die Phantom-Piloten aus dem ostfriesischen Wittmund wenige Minuten später jedoch per Zeichensprache Kontakt zu den Piloten des Passagierflugzeugs aufnehmen. Als sie sich überzeugt hatten, dass alles in Ordnung war und kurz darauf auch wieder Funkverbindung bestand, drehten sie ab.