Vorpremiere

„Batman“-Fans verstehen strengere Kontrollen

Zur Vorpremiere des neuen „Batman“-Films wurden bundesweit die Sicherheitsmaßnahmen in Kinos erhöht. Es blieb jedoch „ruhig und entspannt“.

Nachdem bei der Premiere des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ in den USA zwölf Menschen erschossen und 58 verletzt wurden, haben deutsche Kinobetreiber bundesweit die Sicherheitsmaßnahmen zur Vorpremiere erhöht, auch in Berlin. So wurden aus Angst vor weiteren Zwischenfällen die Kontrollen verschärft. Allerdings blieb es bei den Vorführungen in der Nacht zu Donnerstag ruhig.

So sei etwa in den CineStar-Kinos alles ruhiggeblieben, sagte Geschäftsführer Stephan Lehmann in Lübeck: „Wie erwartet, kam es im Zuge der „Dark Knight“-Previews in unseren Häusern zu keinerlei Zwischenfällen.“

„Alles verlief ruhig und entspannt“, bestätigte auch der Sprecher des Kinobetreibers UCI-Kinowelt Thomas Schülke aus Berlin. Das Publikum habe verständnisvoll auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen reagiert. Nach dem Amoklauf hatten die Betreiber die Kontrollen verschärft: Auf aufwendige Verkleidungen musste verzichtet werden. Außerdem wurden Taschen kontrolliert.

Rund 15.000 Besucher sollen den Film in mehr als 20 UCI-Kinos gesehen haben, so Schülke. Auch in den Cineplex-Kinos seien die Vorführungen planmäßig abgelaufen, sagte Cineplex-Geschäftsführer Kim Ludolf Koch in Wuppertal. Mit durchschnittlich 250 Besuchern pro Kino sei der Film „sehr gut angelaufen“.

Offizieller bundesweiter Kinostart des Films ist am Donnerstag.

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