Peking

Mehrere Tote bei schwersten Regenfällen seit 60 Jahren

Entwurzelte Bäume, überschwemmte Straßen, Chaos am Flughafen: In Peking haben die heftigsten Regenfällen seit sechs Jahrzehnten getobt.

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In der chinesischen Hauptstadt Peking sind bei den schwersten Regenfällen und Stürmen seit sechs Jahrzehnten Medien zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am Sonntag von Chaos und überfluteten Hauptstraßen in der Millionen-Metropole. Rund 80.000 Menschen hätten auf dem Internationalen Flughafen festgesessen. Die U-Bahn sei indes weitgehend störungsfrei gefahren.

Tief liegende Straßen der chinesischen Hauptstadt wurden überflutet und Bäume entwurzelt. Laut Medienberichten stürzten die Dächer einiger Gebäude ein.

In der nördlichen Provinz Shanxi sollen vier Menschen zu Tode gekommen sein, als ihr Lastwagen vom Hochwasser eines Flusses fortgerissen wurden. Erdrutsche kosteten den Angaben zufolge in der westlichen Provinz Sichuan sechs Menschen das Leben.

14.500 Menschen im bergigen Umland der chinesischen Hauptstadt mussten in Sicherheit gebracht werden. Im gesamten Stadtgebiet kam es zu Stromausfällen, viele Hauptstraßen standen bis zu einem Meter unter Wasser, 223 Flüge fielen aus. Nach Angaben der Meteorologen waren es die schwersten Regenfälle seit Beginn der Aufzeichnungen 1951, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Die Behörden der Stadt erklärten auf ihrer Internet-Seite, sie arbeiteten daran, dass die Sturmschäden schnell beseitigt würden. Allerdings sei weiterhin mit schlechtem Wetter zu rechen.