Tansania

Dutzende Tote bei schwerem Fährunglück vor Sansibar

Vor der Urlaubinsel Sansibar ist erneut eine Fähre gesunken. Von den 250 Menschen an Bord konnte bisher mehr als die Hälfte gerettet werden.

Bei einem Fährunglück vor der Tropeninsel Sansibar sind mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des britischen Senders BBC wurden 145 Menschen gerettet worden. Zahlreiche Menschen würden noch vermisst. Die Suche nach Überlebenden soll bei Tagesanbruch weitergehen, berichtete die BBC in der Nacht zum Donnerstag. Das Schiff mit mehr als 250 Menschen an Bord war am Mittwoch in stürmischer See gesunken.

Die Fähre war am Mittag mit mehr als 250 Menschen an Bord auf dem Weg vom tansanischen Daressalam nach Sansibar, der Hauptstadt des gleichnamigen Inselarchipels.

Die Unglücksursache war zunächst noch unklar, Fähren sind in der Region aber nicht selten überladen. Aus welchen Ländern die beiden ums Leben gekommenen Europäer stammten, war ebenfalls unklar.

Mitte September 2011 war eine völlig überladene Fähre auf dem Weg zwischen zwei Inseln von Sansibar gesunken. Für 203 der mehr als 800 Insassen kam jede Hilfe zu spät. Es war das schwerste Schiffsunglück in Tansania seit zehn Jahren.