Dreharbeiten

Peter Jackson wünscht sich noch mehr Mittelerde

Die „Hobbit“-Filme haben schon jetzt mehr Zeit als erwartet verschlungen. Trotzdem möchte Peter Jackson das Mammutprojekt ausweiten.

Mehr als 250 Drehtage hat Regisseur Peter Jackson bereits für die zweiteilige „Hobbit“-Serie (“Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“, sowie „Der Hobbit: Hin und zurück“) hinter der Kamera gestanden. Zwischenzeitlich drohte das epische Filmprojekt sogar zu platzen. Doch trotz Rückschlägen und zahlreicher Verzögerungen der Dreharbeiten sollen nun weitere Aufnahmen folgen. Neben einer erweiterten Fassung des zweiten Teils wird sogar über eine Aufspaltung in drei Teile nachgedacht.

Jackson stehe gerade in Verhandlungen mit seinen Geldgebern, den Warner Bros. Studios, um 2013 weitere Aufnahmen machen zu dürfen. Das teilte der „Herr der Ringe“-Regisseur dem Entertainment-Webdienst HitFix auf der Comic-Messe ComicCon in San Diego mit. „Ja, diese Diskussionen führen wir definitiv“, verriet Jackson auf Nachfrage. Bisher habe er mit seinen Geldgebern über Filmmaterial gesprochen, das im nächsten Jahr zusätzlich aufgenommen werden soll. Dabei handelt es sich offenbar um J.R.R. Tolkiens Anhänge, die vor allem am Ende von der „Rückkehr des Königs“ auftauchen und viel über die Vorgeschichte der Trilogie sowie über die Geschichte Mittelerdes verraten. „Es gibt noch soviel gutes Material, das wir bisher nicht in die beiden Filme quetschen können“, erklärte Jackson HitFix.

Die „Hobbit“-Filmreihe stellt die Vorgeschichte zu der bereits verfilmten „Herr der Ringe“-Trilogie dar. Sie basiert auf dem Fantasy-Roman „Der kleine Hobbit“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Hobbit Bilbo Beutlin, Zauberer Gandalf und 13 Zwerge, die gegen den Drachen Smaug in den Kampf ziehen.

Der Kinostart des ersten Teils ist für den 14. Dezember angekündigt. Ob es nun eine „Extended Edition“ oder eben sogar einen dritten Teil der „Hobbit“-Verfilmungen geben wird, ist bisher unklar. Die Gespräche darüber liefen noch, so Jackson.