Eigene Partei

Berliner Rapper Bushido macht ein Praktikum im Bundestag

Bushido möchte eine Partei gründen und für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidieren. Jetzt absolviert er dafür ein Praktikum.

Der Rapper, der vor kurzem erklärte, seine eigene Partei gründen zu wollen, will sich einen Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten verschaffen und begleitet deshalb für eine Woche Christian Freiherr von Stetten, den mittelstandspolitischen Sprecher der CDU.

Bereits am Mittwoch saß der 33-Jährige deshalb auf der Besuchertribüne des Parlaments, um sich eine Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel anzuhören. "Er hat seinen Schreibtisch in meinem Büro, wie andere Praktikanten auch", verrät von Stetten im Gespräch mit der 'B.Z.' und zeigt sich von seinem prominenten Praktikanten begeistert: "Er ist hochinteressiert und hochintelligent".

Bushido selbst konnte es kaum glauben, tatsächlich bei der Debatte im Parlament dabei zu sein und twitterte: "Sitze gerade im Bundestag!!! Unglaublich..."

Bushidos politische Pläne sind derweil zunächst auf seine Heimat Berlin beschränkt, wie er der 'Bild'-Zeitung kürzlich erklärte: "Ich will Regierender Bürgermeister von Berlin werden. Aber dass wir zumindest in das Abgeordnetenhaus einziehen, halte ich für wahrscheinlich."