TV und Internet

"Tatort" - Murat tötete Aufseher Watzlawick

Rund 110.000 Hobby-Ermittler gingen nach dem "Tatort" "Der Wald steht schwarz und schweiget" auf die Suche nach dem Täter - im Internet.

Eine Woche lang konnten „Tatort“-Fans selbst Ermittler spielen – jetzt hat das interaktive Rätselraten ein Ende. Die ARD lüftete am Sonntagabend auf ihrer Internetseite das Geheimnis um den Mörder aus dem SWR-Krimi „Der Wald steht schwarz und schweiget“: Es war Murat, der den Aufseher Watzlawick getötet hat.

Die ARD hatte die Auflösung des „Tatorts“ mit Schauspielerin Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal offen gelassen und die Zuschauer ermuntert, sich im Internet an der Tätersuche zu beteiligen. Nach Senderangaben machten 109.862 „Ermittler“ mit; 20.513 von ihnen tippten auf Murat.

Erstmals in mehr als 40 Jahren „Tatort“ waren die Zuschauer nach der Folge vom vergangenen Sonntag mit den Kommissaren Lena Odenthal und Mario Kopper aufgerufen, den Mörder im Internet selbst zu ermitteln.

Die Aktion „Tatort+“ war eine Erweiterung des SWR-„Tatorts“. Interessierte konnten unter anderem über das soziale Netzwerk Facebook die Rolle der Fahnder übernehmen. Sie sollten Indizien, Aussagen und Laborereignisse finden und interpretieren, damit der Fall der Staatsanwaltschaft übergeben werden kann.

( dpa/dapd/sei )