Flammeninferno

Mit selbst gebauter Taucherausrüstung Brand überlebt

Er bastelte selbst ein Sauerstoffgerät und sprang in den Pool des Nachbarn: Mit 53 Jahren legte ein Australier auf der Flucht vor Flammen eine heikle Stuntshow hin.

In Australien hat ein 53-Jähriger mit einer selbst gebauten Taucherausrüstung im Swimmingpool seines Nachbarn einen Buschbrand überlebt. Nachdem Peter F. seine Frau in Sicherheit gebracht hatte, kehrte er zu deren Haus in Margaret River im Westen des Landes zurück, um es auf die heranrückenden Flammen vorzubereiten.

Geschützt von feuerfester Kleidung und einer Taucherbrille verstopfte er die Regenrinnen mit Lappen und installierte einige Rasensprenger auf dem Dach.

Dann bastelte er sich ein Sauerstoffgerät aus einer Druckluftflasche, die er an einem kleinen Rollwagen befestigte und rettete sich in letzter Minute vor den Flammen mit einem Sprung in den Swimmingpool seines Nachbarn.

Fünf Minuten sei er unter Wasser gewesen, bevor er sich das erste Mal getraut habe, wieder aufzutauchen. „Ich habe vom Ende des länglichen Pools aus mein Haus sehen können, als ich kurz den Kopf über die Wasseroberfläche angehoben habe“, sagte Fabrici.

Er sei völlig überrascht gewesen, dass seine Methode mit den Rasensprengern funktioniert hätte. Sein Haus sei nicht abgebrannt. „Ohne die Sauerstoffflasche wäre es unmöglich gewesen, dortzubleiben. Aber es hat geklappt, und ich bin froh, noch zu leben“, sagte Fabrici. In der beliebten Touristenregion brannten 34 Häuser nieder. Die Feuerwehrleute kämpften am Freitag weiter gegen die Flammen.