Vom Unglücksort verschwunden

Behörden fahnden nach Glocke der "Costa Concordia"

Sie sollte ein Mahnmal für den Schiffbruch mit 32 Toten werden. Doch nun entwendeten Unbekannte die Schiffsglocke der "Costa Concordia" aus acht Metern Wassertiefe.

Die Schiffsglocke der vor der Insel Giglio gekenterten „Costa Concordia“ ist seit einigen Tagen verschwunden. Die mehrere Dutzend Kilogramm schwere Glocke des Kreuzfahrtschiffes könnte aus acht Metern Wassertiefe von Unbekannten entwendet worden sein, berichtete die Turiner Tageszeitung „La Stampa“.

Die Glocke hätte wahrscheinlich als Mahnmal der Havarie auf Giglio bleiben sollen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Die Glocke der am 13. Januar havarierten „Costa Concordia“ befand sich in jenem Bereich an der Seite des Schiffes, den Taucher täglich für ihre Suche, die Kontrollen und die Sicherungsarbeiten benutzen. Die zuvor in der Bugnähe befestigte Glocke mit der Inschrift „Costa Concordia“ ist zum Symbol für den Schiffbruch mit 32 Toten geworden.

Das Wrack wird ständig überwacht, und die Glocke ist so schwer, dass sie wohl nicht von nur einer Person gestohlen worden sein könnte.

( dpa/dapd/mak )

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