28 Tote

Deutscher saß in Unglücks-Bus in der Schweiz

Bei der Rückfahrt von einem Skiurlaub in der Schweiz sind 22 Kinder von belgischen Schulen und sechs Erwachsene in einem Tunnel tödlich verunglückt. Unter den 52 Passagieren war auch ein Deutscher.

Unter den Passagieren des schweren Busunglücks in der Schweiz vom Dienstagabend war nach belgischen Regierungsangaben auch ein Deutscher oder eine Deutsche. Neben den Kindern und Erwachsenen belgischer Nationalität seien „zehn Personen mit niederländischer, eine Person mit deutscher und eine Person mit polnischer Staatsangehörigkeit“ in dem Bus gewesen erklärte Ministerpräsident Elio Di Rupo am Mittwochnachmittag nach einer Sondersitzung der Regierung in Brüssel, bevor er in die Schweiz fliegen wollte.

Von den 52 Businsassen seien 28 gestorben, darunter 22 Kinder, bestätigte Di Rupo frühere offizielle Angaben. Die anderen 24 wurden denmach alle verletzt. Ob es sich bei dem deutschen Passagier um ein Kind oder einen Erwachsenen, um eines der Todesopfer oder einen der Verletzten handelt, war demnach nicht klar.

Der Fahrer des Reisebusses hatte am Dienstagabend bei Siders im schweizerischen Kanton Wallis in einem Autobahntunnel die Fahrbahnbegrenzung überfahren und dann frontal die Betonmauer einer Nothaltebucht gerammt. Die Passagiere gehörten zu zwei Schulklassen aus Flandern, die auf dem Rückweg von einer Skifreizeit waren.