Bangladesch

Mehr als 200 Vermisste nach Untergang von Fähre

Auf einem Fluss im Süden von Bangladesch: Nach dem Kentern einer Fähre mit 200 Personen an Bord fehlt laut Polizei von Dutzenden Menschen jede Spur.

Foto: Wikipedia

Nach einem Fährunglück in Bangladesch werden mehr als 200 Menschen vermisst. Die Behörden im Distrikt Munshiganj teilten mit, Rettungskräfte hätten vier Leichen aus der gesunkenen Fähre geborgen. Sie sei untergegangen, nachdem sie auf dem Fluss Meghna mit einem Frachtschiff kollidiert sei.

Etwa 40 Passagieren sei es gelungen, sich schwimmend an Land zu retten. Die Fähre war auf dem Weg nach Dhaka. Zu dem Unglück kam es etwa 60 Kilometer südlich der Hauptstadt.

Im vergangenen April waren ebenfalls auf dem Fluss Meghna Dutzende Menschen ertrunken, als eine Fähre rund 80 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Dhaka auf ein Schiffswrack auffuhr und sank. Ende 2010 waren bei drei Fährunglücken binnen eines Monats mehr als 160 Menschen gestorben. In Bangladesch kommt es wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu schweren Schiffsunglücken.