Naturgewalten

Zwölf Tote bei Tornados in den USA

Zwölf Menschen starben, hunderte Häuser wurden zerstört, als insgesamt 18 Wirbelstürme über den Mittleren Westen der USA hinwegzogen. Das Wetter bleibt gefährlich: Sturmwarnungen gelten derzeit in sechs US-Bundesstaaten.

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Tote bei Tornado-Serie

Video: Reuters
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Bei einer Reihe von Tornados im Mittleren Westen der USA sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende wurden verletzt. Insgesamt 18 Wirbelstürme zogen am Mittwoch über sechs US-Bundesstaaten hinweg, teilte das Nationale Wetteramt mit. In Illinois wirbelte der Sturm sogar ein Haus in die Luft. Es begrub sechs Menschen unter sich. Hunderte von Häusern, Geschäften und auch Kliniken wurden zerstört. Der Schaden geht nach Angaben von Behörden in die Millionen. Der Gouverneur von Missouri erklärte den Ausnahmezustand für den Staat. Seine Amtskollegen in Kansas und Illinois erklärten den Notstand für Teile ihrer US-Bundesstaaten.

Laut Wettervorhersage ist noch keine Entspannung der Lage in Sicht. Die stürmische Wetterlage bewege sich in Richtung Osten auf mittelatlantische Staaten und den Südwesten der USA zu. Es wurden Warnungen für Mississippi, Alabama, Tennessee, Kentucky, West Virginia und Ohio ausgesprochen. Vergangenes Jahr kamen in den USA bei Tornados 550 Menschen ums Leben. Es war die höchste Todesrate seit fast 100 Jahren. Die Schäden beliefen sich insgesamt auf knapp 29 Milliarden Dollar.