Niedersachsen

ICE mit 321 Passagieren bleibt im Tunnel stehen

Mitten in einem Tunnel ist am Montag ein ICE der Deutschen Bahn evakuiert worden. 321 Reisende mussten nahe Göttingen vermutlich wegen eines technischen Defekts in einen Ersatzzug umsteigen.

Ein defekter ICE mit mehr als 300 Passagieren an Bord ist in einem Tunnel in Niedersachsen evakuiert worden. Grund für den unfreiwilligen Halt bei Rosdorf (Kreis Göttingen) war nach Angaben der Bundespolizei in Hannover vermutlich eine technische Panne im Triebkopf.

Der Zug mit 321 Passagieren war auf der Fahrt von Stuttgart nach Hamburg. Da der Schaden vor Ort nicht behoben werden konnte, fuhr ein weiterer Zug auf das Parallelgleis. Die Reisenden mussten zunächst eine Stunde lang im ICE warten, ehe der Ersatzzug bereit stand.

Das Umsteigen im Leinebuschtunnel verlief der Polizei zufolge problemlos. Nach etwa 45 Minuten habe der Zug Richtung Göttingen weiterfahren können. Die Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen blieb wegen des Zwischenfalls für mehr als zwei Stunden gesperrt.