Luxusschiff

Feuer auf Schwesterschiff der "Costa Concordia"

Mehr als sechs Wochen nach der Havarie der "Costa Concordia" ist im Indischen Ozean auf einem anderen Kreuzfahrtschiff der Reederei, der "Costa Allegra", ein Brand ausgebrochen. Das Schiff treibt mit 1000 Menschen an Bord ohne Antrieb vor den Seychellen.

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Rund anderthalb Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia“ ist auf einem weiteren Luxusschiff des Unternehmens Costa Crociere ein Brand ausgebrochen. Die "Costa Allegra“ mit rund 1000 Menschen an Bord treibe derzeit ohne Antrieb vor den Seychellen im Indischen Ozean, teilte die italienische Küstenwache am Montag mit. Das Feuer sei aber inzwischen gelöscht.

Die „Costa Allegra“ war demnach auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen, als der Brand im Maschinenraum ausbrach. Das Schiff habe sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe des Alphonse-Atolls befunden, rund 200 Seemeilen von den Seychellen entfernt. Besatzung und Passagiere seien wohlauf, die Behörden der Seychellen informiert.

Die Passagiere seien „bei guter Gesundheit“, teilte die italienische Küstenwache am Montag nach einem Telefonat mit dem Kapitän des Schiffes in Rom mit, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. An Bord des Kreuzfahrtschiffes seien 1049 Personen, teilte die Genueser Reederei mit. An Bord des Kreuzfahrtschiffes seien 1049 Personen, teilte die Genueser Reederei mit. Die „Costa Allegra“ liege vor den Seychellen und habe nach dem Ausbruch des Feuers ein Hilfssignal abgegeben, heißt es.

Die "Costa Concordia“ war am 13. Januar vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Bei dem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben.