Airport München

Fluggast schmuggelt zwei Liter Kokain im Magen

Foto: Zollfahndungsamt München

Am Flughafen München hat der Zoll einen Drogenschmuggler geschnappt. Er hatte 68 Päckchen verflüssigtes Kokain dabei. Die kamen allerdings erst nach Röntgenuntersuchung seines Magens zum Vorschein.

Mit insgesamt zwei Litern Kokain im Magen ist ein Drogenschmuggler bei einer Kontrolle am Münchner Flughafen aufgeflogen. Der 45-Jährige, auf der Durchreise von Brasilien (Sao Paulo) nach Madrid, war mit einem gefälschten Reisepass unterwegs, wie der Zoll am Freitag mitteilte.

Bei einer vom Amtsgericht Landshut angeordneten Röntgenuntersuchung kamen dann insgesamt 68 separate Behältnisse mit verflüssigtem Kokain zum Vorschein.

Die als „liquid kokain“ bekannte Substanz ist wegen ihrer flüssigen Form nur schwer auf Röntgenbildern zu erkennen. Obwohl diese Schmuggelmethode als selten gilt, ist dies seit Jahresbeginn bereits der dritte Körperschmuggler der vom Zoll am Flughafen aufgegriffen worden ist. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.

( dpa/dapd/ap )

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