Familie getötet

Vater nach Brandkatastrophe unter Verdacht

Im nordrhein-westfälischen Langenfeld ist bei einem Brand eine Familie mit zwei kleinen Kindern ums Leben gekommen. Die Polizei vermutet Fremdverschulden. Ein erster Tatverdacht richtet sich gegen den Vater, der selbst in den Flammen starb.

Der verheerende Brand mit einer toten Familie im nordrhein-westfälischen Langenfeld ist möglicherweise vom Vater selbst ausgelöst worden. Ein erster Tatverdacht richte sich gegen den 34-Jährigen, der unter den Toten ist, teilte die Polizei Mettmann mit. Bei dem verheerenden Brand waren am Freitag außer ihm die 33-jährige Mutter, ein fünf Jahre alter Junge und ein neun Monate altes Mädchen ums Leben gekommen.

Die Polizei hatte schon früh ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen. Deshalb ermitteln eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf. „Es sind für uns Spuren erkennbar, die darauf hindeuten, dass das kein normales Brandgeschehen war“, hatte Polizeisprecher Frank Sobotta kurz nach dem Brand gesagt. In der Wohnung musste die Feuerwehr bereits im vergangenen Oktober einen Schwelbrand löschen.

Das Feuer war am Freitag im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Brandmeldung sei um 6.52 Uhr eingegangen, berichtete die Polizei. Die Feuerwehr habe den Brand in der stark verrauchten Wohnung schnell löschen können. Dort seien dann die Toten gefunden worden.

( dpa/ap )

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