Dschungelcamp – Tag 11

Ailtons schwerste Dschungelprüfung heißt Micaela

Ailton muss mit Micaela zur Schatzsuche. RTL pfercht sie in eine Höhle, wo sie eine Kerze am Ausgehen hindern müssen. Ein Schelm, wer da Kalkül unterstellt.

Schon von Anfang an, konnte Fußballopa Ailton sein südamerikanisches Temperament nur mühsam zügeln, beim Anblick der sich immer und immer wieder entblößenden Micaela. Beim Gedanken daran, stundenlang mit ihr auf engstem Raum zu sein, macht sich auf seinem Gesicht deshalb jetzt nur ein Gefühl breit: Angst.

Denn sollte er nach dem Dschungelcamp wieder in sein trautes Heim zu seiner liebenden Ehefrau zurückkehren wollen, muss er nicht nur die Füße still halten. Schließlich hat er schon den einen oder anderen beherzten Busen-Grabscher gewagt und war Micaelas Kuschel-Attacke wehrlos zum Opfer gefallen. Und das, obwohl im seine Frau schon im Vorfeld von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ erste Probleme angedroht hatte. Ailton, jetzt heißt es brav sein!

„Du bist eine Frau. Das ist Problem!“

Als ihm das bewusst wird, windet er sich wie ein Wurm: „Das ist Scheiße. Das ist keine Spiel. Das ist langweilig!“ Er will sogar abbrechen. Nach minutenlangen, radebrecherischen Erklärungsversuchen gesteht er Micaela endlich den wahren Grund: „Du bist eine Frau. Das ist Problem!“

Doch zum Glück wurde diese dazu genötigt, heute ausnahmsweise eine Hose zu tragen („Nur mitnehmen oder auch anziehen?"). Das ist die Rettung für Ailtons Ehe: Denn der tickt da ganz einfach: nackte Haut = Gefahr. Hose = keine Gefahr . Zur Belohnung für die züchtig überstandene Nacht gibt‘s einen Picknickkorb mit Rotwein, Baguette, Schinken und Mozzarella.

Rocco Stark sorgt für noch mehr Futter für die leeren Promi-Mägen. Er holt bei seiner dritten Dschungelprüfung alle Sterne – und das in einer wackeligen, in 30 Meter Höhe aufgehängten Gondel. Und beweist damit einmal mehr, dass er der einzige Mann im Camp ist, der nicht total verweichlicht und weinerlich ist. Auch wenn es schwer fällt, das zuzugeben.

Dabei macht ihm der fehlende Kontakt mit seinem Vater, Schauspieler Uwe Ochsenknecht, schwer zu schaffen. Im Gespräch mit Magier/Hobbypsychologe Vincent Raven erzählt er von den schönen Zeiten mit seinem Erzeuger – damals, als man sich noch gemeinsam im Münchener P1 betrank. Vincent rät ihm daraufhin, Uwe einen Brief zu schreiben. Damit es bald wieder so innige Vater-Sohn-Sauftouren geben wird.

Umgekehrte Psychologie funktioniert bei RTL-Zuschauern nicht

Und auch bei Brigitte Nielsen ist mal wieder Zeit für große Geständnisse: „Sie ist wie ein wandelndes Klatschblatt“, freut sich Micaela und fragt die Dänin äußerst subtil ein bisschen aus: „Du kennt ja auch viele Hollywoodstars, kannst du da mal aus dem Nähkästchen plaudern?“

Das lässt sich Brigitte nicht zweimal sagen und erzählt, wie das so war, damals mit Arnie Schwarzenegger: „Er war so Spaß. So süß!“ Nur als es um die Größe des besten Stückes des Muskelmannes geht, gibt sie sich ungewöhnlich bedeckt. Micaela ist darüber untröstlich.

So viel Loyalität wird von den Zuschauern natürlich belohnt: Brigitte darf bleiben und kommt dem Dschungelthron immer näher. Vincent setzt indes auf eine ganz neue Strategie: Er bittet die Zuschauer, für ihn anzurufen, damit er noch im Camp bleiben kann, nachdem er tagelang regelrecht gebettelt hatte, seinen Nikotinentzug vorzeitig zu beenden.

Doch die RTL-Zuschauer lassen sich von dieser umgekehrte Psychologie nicht manipulieren: Der Magier ist weiterhin dabei. Es ist wie verhext.

Apropos Hexe: Jazzy muss das Dschungelcamp verlassen. Sogar Brigitte Nielsen, die in elf Tagen noch nicht ein böses Wort verlor, ließ sich heute zu einem resignierten „Oh wow, diese Stimme!“ hinreißen, als die Ex-Tic Tac Toe Sängerin mal wieder lautstark ihre Meinung kundtat. Die Anrufer sagten deshalb endlich: „Verpiss dich!“

Hier erfahren Sie noch mehr über das Dschungelcamp 2012.