Zwölf-Tonnen-Ladung

Lkw-Fahrer merkt Anhänger-Verlust nach 40 Kilometern

Ein Lkw verliert auf der Autobahn 7 den Anhänger mit einer 12-Tonnen-Ladung Stahlrohre. Dem jungen Fahrer fällt das erst 40 Kilometer später auf.

Foto: dpa / dpa/DPA

Erst nach mehr als 40 Kilometern Fahrt ist einem Lastwagen-Fahrer am Freitag aufgefallen, dass er auf der Autobahn seinen Anhänger verloren hat. Der mit einigen Tonnen Stahlrohren beladene Anhänger sei auf der Autobahn Ulm – Kassel (A7) im fränkischen Kitzingen wegen einer kaputten Deichsel abgerissen, teilte die Polizei in Würzburg mit.

Der führerlose Koloss sei mit seiner Zwölf-Tonnen-Ladung dank der automatischen Notbremse auf dem Seitenstreifen zum Stehen gekommen.

Obwohl der Hänger noch leicht in den Verkehr ragte, sei niemand verletzt worden. Als der 24 Jahre alter Fahrer das Fehlen des Anhängers endlich bemerkte, war die Polizei bereits alarmiert und hatte die Gefahrenstelle schon abgesichert.

Ein weiterer kurioser Vorfall hat sich in Baden-Württemberg ereignet: Ein Traktor mit Anhänger hat große Mengen Tierfutter in einem Wohnhaus ausgekippt. Ein 31-jähriger Mann verlor in einer Rechtskurve die Gewalt über das Fahrzeug und kam so stark ins Schlingern, dass sein Anhänger kippte.

Die Silage-Ladung ergoss sich über die Straße und den Gehweg vor einem Wohnhaus, durchschlug dort die Eingangstür aus Glas und floss dort durch Treppenhaus und Keller. Auch die Außenmauer des Hauses wurde nach Polizeiangaben vom Freitag beschädigt.